Angst vor Diagnose hält Männer vom Arztbesuch ab

Während Frauen jede angebotene Vorsorgeuntersuchung beim Arzt wahrnehmen und bei Beschwerden wesentlich schneller ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen, sind Männer eher selten beim Arzt anzutreffen. Das gilt sowohl für akute Beschwerden als auch für die empfohlene Vorsorge. Die meisten Männer vertrauen einfach auf die Selbstheilungskräfte ihres Körpers, frei nach dem Motto: „es ist von alleine gekommen und wird auch von alleine wieder gehen“ und nehmen auch entsprechend weniger Medikamente zu sich. Lieber legen sie sich ins Bett und „sitzen“ die Erkrankung aus. Das muss nicht unbedingt schlecht sein und hat mit Gesundheitsmuffelei nichts zu tun. Der wahre Grund dafür, dass Männer so selten beim Arzt anzutreffen sind, liegt in der urtümlichen Angst der Männer vor einer negativen Diagnose. Selbst wenn sie lebensbedrohlich erkrankt sind, möchten sie das lieber gar nicht wissen und schieben die Diagnose durch einen Mediziner so lange wie irgend möglich hinaus.

Männer sind sehr gesundheitsbewusst
Auch wenn es nicht immer den Anschein hat, sind auch Männer durchaus sehr gesundheitsbewusst. Sie lehnen lediglich starke Medikamente und schulmedizinische Methoden ab. Sie betreiben lieber aktive Gesundheitsvorsorge und treiben viel Sport, achten auf eine gesunde Ernährung und wissen sehr genau, wie sie Stress bekämpfen können. Das alles ist schon sehr viel. Dass das Interesse an einer gesunden Lebensführung groß ist, zeigen spezielle Printmedien rund um die Männergesundheit, die reißenden Absatz finden sowie zahlreiche Internetseiten wie mensvita.de, die interessierte Männer zu allen Gesundheitsfragen ausführlich informieren.

Trotz Angst vor Diagnose: Vorsorgetermine wahrnehmen
Wenn ein Mann sich bei lang andauernden Beschwerden endlich entschließt, den Arzt aufzusuchen, ist es meistens schon zu spät. Durch die niederschmetternde Diagnose wird die im Vorfeld vorhandene Angst noch bestätigt. Lieber verschließen die Männer die Augen vor den allzeit gegenwärtigen Beschwerden und den Befürchtungen, die sie dazu hegen. Solange sie die Diagnose nicht kennen, ist alles in Ordnung. So gesundheitsbewusst Männer in ihrer Lebensführung auch sein mögen, sollten sie die vorgeschriebenen Termine zu den diversen Vorsorgeuntersuchungen wesentlich ernster nehmen und die Angebote nutzen. Dann nämlich könnten viele männertypische Erkrankungen bereits im Ansatz erkannt und entsprechend behandelt werden, damit es erst gar nicht zu ernsthaften Auswirkungen auf die Gesundheit kommt. Besonders ernst genommen werden sollten der regelmäßige Gesundheitscheck sowie die empfohlenen Vorsorgeuntersuchungen zur Krebs-Früherkennung.

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