Auslandserfahrung: Auf die Darstellung im Lebenslauf kommt es an

Längst ist Auslandserfahrung nichts Besonderes mehr, sondern fast schon zum Einstellungskriterium geworden. Dabei zählen nicht nur die Auslandsaufenthalte an sich, sondern auch und vor allem, wie sie im Lebenslauf dargestellt werden. Denn nur so können Unternehmen erkennen, ob der Bewerber tatsächlich die geforderten Kompetenzen im Ausland erworben hat.

Denn der Auslandsaufenthalt wird von Unternehmen auf zwei Gesichtspunkte geprüft: zum einen, ob die Sprache erlernt wurde und sicher angewendet werden kann. Und zum Anderen, ob im Ausland die Soft Skills wie Durchsetzungsfähigkeit, interkulturelle Sensibilität und Flexibilität auch erlernt wurden.

Laut einer Studie des International Executive Panels“ 2007 ist Auslandserfahrung nach Berufserfahrung und Elternhaus der wichtigste Faktor bei der Einstellung eines neuen Bewerbers (Quelle: Stepstone). Dementsprechend wichtig ist es, die erworbenen Kompetenzen herauszustellen und richtig zu beschreiben, sodass die Unternehmen diese als positiven Faktor bei der Beurteilung der Bewerbung berücksichtigen.

Auslandsaufenthalte im Lebenslauf darstellen
Generell sollte man sich anschauen, wo das Unternehmen, bei dem man sich bewirbt, Tochterfirmen hat und seine Auslandsaufenthalte dahin gehend beschreiben. Hat das Unternehmen in dem Land, in dem man bereits war, Standorte, so sollte man diesen Auslandsaufenthalt besonders herausstellen.

Bei vielen Auslandsaufenthalten lohnt es sich, einen eigenen Punkt im Lebenslauf anzulegen, unter dem diese aufgelistet sind. Bei wenigen können sie in die übrigen Rubriken eingeordnet werden. Wichtig ist, den Aufenthalt immer hinsichtlich der erwarteten Kompetenzen zu beschreiben: So macht sich „Rundreise“ nicht so gut, „Aufenthalt zum Erlernen der Sprache und Kennenlernen der Kultur“ hingegen entspricht schon eher dem, was die Personaler suchen.

Allerdings können auch Zuhausgebliebene aufatmen: Viele Personalchefs sind immer noch der Meinung, dass man Soft Skills wie Sensibilität, eine gefestigte Persönlichkeit und Mobilität auch in Deutschland bei entsprechenden Erfahrungen aufbaut. Oft kommt es immer noch auf die Außergewöhnlichkeit der Erfahrung an. So ist ein Auslandsaufenthalt keine Pflicht – wichtig ist nicht, was man wo gemacht hat, sondern, ob es so dargestellt ist, dass der Personaler das Profil erkennt, das er für seine Stelle sucht.

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